Warum du anders wahrgenommen wirst, als du denkst.
Du sitzt in einem Gespräch oder Meeting und merkst: Das, was du sagen wolltest, kommt nicht so an, wie du es gemeint hast. Du kennst deine Stärken, weisst, wie du arbeiten willst – und wirst trotzdem anders wahrgenommen.
Viele Fach- und Führungskräfte erleben genau das. Der Unterschied zwischen Selbstbild und Fremdwahrnehmung entscheidet darüber, wie deine Wirkung im Alltag ankommt. Wenn du deine Wirkung bewusst verbessern möchtest, lohnt es sich, diesen Zusammenhang genauer zu verstehen.
Der blinde Fleck zwischen Selbstbild und Fremdwahrnehmung
Was du meinst und was bei anderen ankommt, ist nicht immer dasselbe. Dazwischen liegt ein Bereich, den wir selbst oft nur schwer erkennen können.
Du handelst aus deiner inneren Logik heraus. Aus deinen Stärken, deinen Erfahrungen, deinen Überzeugungen. Dein Gegenüber sieht jedoch nur dein Verhalten und interpretiert es aus seiner eigenen Perspektive.
Du kennst deine Stärken. Du weisst, was du gut kannst, wo deine Kompetenzen liegen und wie du arbeitest. Vielleicht hast du dich auch schon intensiver mit dir selbst auseinandergesetzt.
Du willst klar sein und wirkst hart.
Du willst effizient sein und wirkst distanziert.
Du willst unterstützen und wirkst kontrollierend.
Das kann irritierend sein. Und manchmal auch frustrierend. Es entsteht eine Lücke. Und genau dort entscheidet sich deine Wirkung.
Warum Stärken alleine nicht reichen, um deine Wirkung zu verbessern
Stärken sind wichtig. Sie geben dir Orientierung und Sicherheit. Aber sie sagen noch nichts darüber aus, wie du sie im Alltag einsetzt. Denn jede Stärke kann, je nach Situation, auch kippen:
Analytisch wird zu distanziert.
Durchsetzungsstark wird zu dominant.
Gewissenhaft wird zu perfektionistisch.
Nicht, weil mit dir etwas falsch ist, sondern weil Wirkung immer im Kontext entsteht.
Was deine Wirkung im Alltag und in der Führung wirklich beeinflusst
Dein Verhalten wird nicht nur von deinen Stärken geprägt, sondern auch von Faktoren, die oft im Hintergrund wirken:
Was brauchst du, um dich wohlzufühlen?
Wie reagierst du unter Druck?
Welche Erwartungen hast du an andere?
Genau hier setzt die Birkman® Methode an. Sie macht sichtbar, was oft verborgen bleibt. Nicht nur, was dich ausmacht, sondern auch, wie du auf andere wirkst. Ganz unabhängig davon, ob es sich um berufliche oder private Beziehungen handelt.
Und dadurch verändert sich unsere Perspektive und wir erweitern unseren Horizont.
Wie du deine Wirkung bewusster wahrnehmen und verändern kannst
Sobald du verstehst, wie deine Wirkung entsteht, verändert sich etwas. Du beginnst zu erkennen: Es geht nicht darum, jemand anderes zu werden. Sondern darum, bewusster mit dem umzugehen, was bereits da ist.
Du kannst klar bleiben, ohne hart zu wirken.
Du kannst effizient sein, ohne Distanz zu schaffen.
Du kannst führen, ohne Druck aufzubauen oder präsent sein, ohne einzuengen.
Wir sind alle nicht perfekt und das ist auch nicht das Ziel. Doch je bewusster wir werden, desto aktiver können wir unsere Stärken einsetzen und unsere zwischenmenschlichen Beziehungen gestalten.
Was jetzt entscheidend ist, um deine Wirkung besser zu verstehen
Der nächste Schritt ist nicht, dich weiter zu optimieren, sondern innezuhalten und ehrlich hinzuschauen. Fragen wie diese sind oft der Anfang echter Veränderung:
Wie wirke ich in entscheidenden Momenten wirklich?
Wann kippen meine Stärken?
Wie könnte mein Gegenüber ein Thema wahrnehmen?
Wenn du deine Wirkung bewusst weiterentwickeln willst
Das oben Genannte ist dir nicht völlig fremd. Keine Angst, damit bist du ganz und gar nicht alleine. Viele Menschen – ob im beruflichen Kontext, in Partnerschaften oder in anderen engen Beziehungen – stehen genau an diesem Punkt: Sie sind reflektiert, engagiert und geben ihr Bestes, und trotzdem entsteht im Alltag immer wieder Reibung. Nicht, weil sie etwas falsch machen, sondern weil ihnen die eigene Wirkung nicht vollständig bewusst ist. Und genau dort liegt ein grosses Potenzial.
Dein nächster Schritt, um deine Wirkung gezielt zu verbessern
Wenn du das Gefühl hast, dass zwischen dem, was du meinst, und dem, was ankommt, eine Lücke besteht, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Nimm dir einen Moment und frage dich ehrlich: Verstehe ich wirklich, wie ich auf andere wirke?
Wenn du das für dich klären möchtest, begleite ich dich gerne dabei. Vereinbare ein unverbindliches Erstgespräch und finde heraus, wo wir den Hebel ansetzen können.